Laura, Personalrecruiterin

Wie bist du zu vlexx gekommen?

Durch die Stellenausschreibung in der Jobbörse bin ich auf die Stelle aufmerksam geworden. Mich hat der Name angesprochen und die Aufgabenstellung klang super interessant. Das Wort „Triebfahrzeugführer“ hatte ich bis dahin noch nie gehört. Also habe ich direkt gegoogelt, was es damit auf sich hat. Dabei habe ich schnell gemerkt, wie interessant und sensibel dieses Berufsfeld ist.

In der Qualifizierungsmaßnahme, die vlexx für Quereinsteiger anbietet, habe ich die Chance als Recruiterin gesehen, mich mit vielen unterschiedlichen Menschen und Branchen auseinanderzusetzen. Das war reizvoll für mich, da man diese Vielfalt als Personalreferentin eines IT-Unternehmens in dieser Form nicht erlebt.

Was gefällt dir besonders an vlexx?

Bei vlexx finde ich toll zu sehen, dass Werte wie „dynamisches Umfeld“ oder „flache Hierarchie“, die man sonst als Recruiter eher halbherzig ins Unternehmensprofil wirft, hier wirklich gelebt werden. Ich durfte noch nie so eine schnelle Entscheidungsfindung miterleben wie hier, die auch noch vernünftig umgesetzt werden. Außerdem gefällt mir das sehr bunte Team, was die Arbeitsatmosphäre sehr stark prägt. Jeder hat hier seine Eigenarten und trotzdem passt das hier alles sehr gut zusammen und macht wirklich Spaß.


Laura am Arbeitsplatz

Was ist dein persönlicher Hintergrund? Wie alt bist du?

Ich bin 29 Jahre alt, komme aus NRW und bin eigentlich hier in die Region gezogen, um Buchwissenschaft und Kunstgeschichte zu studieren. Zunächst habe ich dann als kaufmännische Aushilfe in einer IT-Firma angefangen. Dort habe ich nach einem Jahr die Rolle der Assistenz der Geschäftsführung übernommen und bin dort dann zufälligerweise in den Kontakt mit Personalaufgaben gekommen, die ich mit der Zeit immer mehr übernommen habe. Das Studium habe ich in der Folge abgebrochen und ein Fernstudium in der Wirtschaftspsychologie begonnen. Nach einer Weile übernahm ich die Personalleitung, in der ich 2 Jahre lang tätig war, bevor ich zur vlexx kam.

Was sind deine täglichen Aufgaben?

Zu meinen Hauptaufgaben gehören die Stellenausschreibung, Bewerbungssichtung und das Führen von Bewerbungsgesprächen. Zudem kümmere ich mich viel um Abläufe und Organisation der Qualifizierungsmaßnahme zum Triebfahrzeugführer, wie z.B. Dienstreiseplanung und die Disposition der Azubis in der Praxisphase.

Abgerundet wird mein Aufgabenprofil durch eine konkrete Ablaufplanung. Da wir uns auf ein neues Streckennetz vorbereiten und viele neue Mitarbeiter rekrutieren müssen, ist es wichtig im Vorfeld festzulegen, wann man wie viele Mitarbeiter braucht und wie viel Vorlauf man für den Bewerbungsprozess braucht.

Am meisten machen mir die Bewerbungsgespräche Spaß. Die unterschiedlichen Geschichten und Arten der Menschen finde ich sehr spannend, kein Gespräch ist gleich. Diese Abwechslung macht meine Arbeit so erfüllend.

Was ist die größte Herausforderung in deinem Job? Was, würdest du sagen, muss man mitbringen, um deinen Job zu machen?

Der Tag hat leider nur 24 Stunden und irgendwann muss man auch noch schlafen. Das Zeitmanagement ist sicherlich die größte Herausforderung. Man sollte Offenheit, Neugierde, Geduld und Einsatzbereitschaft mitbringen. Zudem sollte man es mögen, mit Menschen zusammenzuarbeiten.



Ärgert dich eigentlich auch mal was in deinem Job?

Am meisten ärgert mich, wenn Menschen ihre Chancen in Bewerbungsgesprächen leichtfertig verspielen. So wie ich mich im Vorfeld mit den Personen auseinandersetze, erwarte ich von ihnen, dass sie sich mit dem Unternehmen und der Stelle befassen. Wir bieten hier wirklich vielen Menschen mit den Qualifizierungsmaßnahmen zum Triebfahrzeugführer und Fahrgastbetreuer eine tolle Gelegenheit, als Quereinsteiger – auch über 50 – nochmal komplett durchzustarten. Ich denke, man muss sich nicht auf den Kopf stellen, um diese Chance wahrnehmen zu können. Daher ärgert es mich immer, wenn ein Bewerber nicht vorbereitet ist.

Hast du einen persönlichen Bezug zur Region?

Mir ist wichtig, auf der richtigen Seite vom Rhein zu leben. *schmunzelt*

Wenn du einen Tag lang einen anderen Job bei vlexx machen dürftest, wäre das…?

Ich glaube, dass ich gerne mal Triebfahrzeugführer wäre. Ich durfte bereits einmal auf dem Führerstand mitfahren und fand dabei die Einfahrt in den Frankfurter Hauptbahnhof mit der Sicht auf die Skyline sehr beeindruckend. Auch Simulator durfte ich hier schon fahren und muss sagen, dass das richtig Spaß macht.