Gottfried, Teamleiter Disposition

Was gefällt dir besonders an vlexx?

Besonders gut gefällt mir hier das Team – die Kollegen sind super und man unternimmt auch privat mal was zusammen. Auch die kurzen Dienstwege erleichtern das Arbeiten total.

Was ist dein persönlicher Hintergrund?

Ich habe eine Ausbildung zum Bürokaufmann bei einem Personaldienstleister gemacht und in diesem Unternehmen im Anschluss dreieinhalb Jahre als Disponent gearbeitet, sprich Mitarbeiter eingeteilt und an Kunden wie Personaldienstleister vermittelt.

Wie bist du zu vlexx gekommen?

Nachdem die Mainzer Niederlassung meines Ausbildungsbetriebs geschlossen wurde, hat mich die Agentur für Arbeit auf vlexx aufmerksam gemacht. Dort wurde damals noch ein Mitarbeiter zur Verstärkung der Personalabteilung gesucht. Auf diese Stelle habe ich mich beworben und habe letztlich auch fast ein Jahr darin gearbeitet.

Als ich dann allerdings davon gehört habe, dass in der Betriebsdisposition eine Stelle frei wird, habe ich mich intern darauf beworben. Durch meine Kenntnisse aus dem Personalrecruiting konnte ich mich mit der Stelle gut auseinandersetzen und hatte das Gefühl, dass mir diese Stelle besser gefallen würde.



Was sind deine täglichen Aufgaben?

Grundsätzlich gilt es zunächst sicherzustellen, dass allen Schichten Personal zugewiesen ist. Das gilt speziell für die Schichten der Triebfahrzeugführer und Fahrgastbetreuer, damit all unsere Züge entsprechend dem Fahrplan fahren können. Zudem fallen viele administrative Aufgaben an wie beispielsweise die Unterstützung bei der Planung der Qualifizierungskurse für Triebfahrzeugführer oder Hilfestellungen für die Personalabteilung. Ab und zu helfe ich auch in der Leitstelle aus, wenn jemand krankheits- oder urlaubsbedingt ausfällt. Insgesamt lässt sich sagen, dass sehr viele meiner Aufgaben ad hoc entstehen und bearbeitet werden müssen. Am meisten Spaß macht mir allerdings die Monatsplanung für die Personale.

Was muss man mitbringen, um Disponent zu werden?

Wichtig ist Kreativität bei der Besetzung der ad hoc-Disposition. Zudem braucht man ein gewisses Fingerspitzengefühl für die Kommunikation mit den Kollegen. Man muss herausfinden, welche Mitarbeiter einem in Notsituationen wie z.B. bei einer kurzfristigen Krankmeldung, aushelfen und sich auf „Deals“ einlassen. So kann ich einem Mitarbeiter, der kurzfristig einspringt, anbieten, dass er in absehbarer Zeit eine Schicht bekommt, die er lieber fährt als andere oder mal einen Tag frei bekommt. Auf die Weise sind beide Seiten zufrieden.

Es heißt immer bei der Dispo: Eine Hand wäscht die andere. Woher weißt du, welchen Mitarbeiter Du fragen kannst, wenn Not am Mann ist?

Ehrlich gesagt führe ich in der Hinsicht keine Liste oder dergleichen. Wenn man längere Zeit zusammenarbeitet kennt man sich in der Hinsicht recht gut. Ich weiß, wer von den Kollegen flexibel einspringen kann und wer nicht – also beim wem ich im Falle eines Falles „anklopfen“ kann. Wichtig dabei ist, das Ganze nicht als Selbstverständlichkeit zu sehen und Wertschätzung zu kommunizieren.